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Pfahlwände

Bohrpfahlwände

Als verformungsarme Verbauwände unter beengten Platzverhältnissen, oft zur Abfangung von Gebäuden, manchmal auch als permanente Bauwerksbestandteile, sind Pfahlwände eine geeignete Baugrubensicherung.
 
Betonbohrpfähle unterschiedlicher Durchmesser können als überschnittene (annähernd wasserdichte Wand), tangierende (Pfahl an Pfahl) oder aufgelöste Pfahlwand (Pfähle mit zwischenliegender  Betonausfachung) ausgeführt werden.
Die Pfähle werden zumeist im Kellydrehbohrverfahren mittels einem stützenden Mantelrohr und einer Bohrschnecke auf Tiefe gebohrt, ein statisch erforderlicher Bewehrungskorb eingelassen und das Rohr mit Beton verfüllt. Im Zuge der weiteren Betonverfüllung wird das Bohrrohr wieder gezogen. Trotz der schon recht hohen Steifigkeit der Pfähle müssen auch diese Wände zur Reduzierung von schädlichen Verformungen oft nochmals gestützt, ausgesteift oder rückverankert werden.

Bilder von Baugruben und Bauvorhaben:

1. Tangierende Pfahlwand

2. Aufgelöste Pfahlwand mit Spritzbetonausfachung